DIP - Meter
Ganz nützlich, so ein DIP Meter. Wer es einmal hat, wird es nicht so schnell wieder hergeben.. Zugegeben, ein DIP Meter liesse sich auch mit halb so vielen Teilen aufbauen. Der Mehraufwand und der Preisunterschied von 2 oder 3 Euro ist aber nicht für die Katze. Diese Schaltung hier funzt jedenfalls wesentlich besser als ein LEADER LDM815, das ja auch nicht sooo schlecht ist.
Beim konstruieren habe mich entschlossen, die Spule L1 direkt auf den Print zu malen. Andere Frequenzbereiche brauche ich eh nicht und schliesslich gehts hier ja ums Bauen von UKW Sender.. Mit den angegebenen Werten Oszilliert das DIP Meter von ca. 70 MHz bis so 120 MHz. Will man das Ding auch für andere Frequenzen vorsehen, kann man die Spule natürlich auch wie üblich auswechselbar machen. Eine Luftspule mit 2 Windungen und 20 mm Durchmesser direkt an den Print angelötet funktioniert auch prima.

Stückliste:
R1 :
100 k
D1, D4 : 1N4148
R2 :
2.2 k
D2, D3 : AA118
R3 :
15 k
T1 : BC546
R4 :
1 k
T2 :
BF245C
C1, C6 : 10 nF
P1 : 25 k
C2, C5, C7 : 1 nF
TR1, TR2 : 40 pF
C3 :
220 pF
L2 : 1 mH
(milli Henry)
C4 :
2.2 pF
L3 : 3
Windungen auf 6-Loch Ferrit
C8, C10 : 47 nF
Messwerk: 0.1 bis 0.5 mA
C9 :
100 uF Elko
Wichtig ist den BF245 mit der höchsten Stromverstärkung
zu nehmen, also der mit dem C, damit der Oszillator bei der Koppelung zum
Messobjekt stabil bleibt. Für D1 und D3 gehen auch andere Germanium Typen.
L2 soll die tiefen Frequenzen sperren, eine Festinduktivität ist hier
wahrscheinlich die beste Wahl...